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In einem Schloss zu wohnen heißt, sich zwischen „geschichtsträchtigen“ Mauern zu bewegen: hier für Sie die Daten, wie sich die Geschichte des Schloss Klink entwickelte!

Schloß Klink wurde 1898 von Arthur und Hedwig (geb. Borsig) von Schnitzler in Anlehnung an die französischen Loire-Schlösser, nach den Plänen des Architekten Grisebach (Berlin) erbaut.

 

Im Jahre 1912 erfolgte der Anbau eines Bankettsaales.

Bis 1945 blieb das Schloß im Besitz der Familie von Schnitzler. In der Nachkriegszeit wurden im Schloß Flüchtlinge untergebracht. Nach dem Neubau von Flüchtlingswohnungen an der Zufahrt zum Schloß Klink übernahm ab 1965 der VEB Wasserversorgung und Abwasserbehandlung Neubrandenburg die Rechtsträgerschaft über „Schloß und Flur“.


 Am 2. Juni 1971 wurde das „Schulungs- und Erholungsobjekt Schloß Klink“ mit 40 Zimmern für 103 Urlauber eröffnet.

Nach der Wende wurde der Rechtsträger VEB Wasserwirtschaft Neubrandenburg in die Neubrandenburger Wasser AG umgewandelt.

Schloß Klink wurde 1991 / 1992 als „nicht-betriebsnotwendige Immobilie“ von der Treuhandliegensschaftgesellschaft zum Verkauf ausgeschrieben und an Karl E. Brenner aus Bad Homburg verkauft.

Brenner plante ein Luxus-Ferienresort mit einem Investitionsvermögen von 120 Millionen DM. Nach erfolgter Kaufpreiszahlung hatte er vier Jahre Zeit seine Pläne zu realisieren. Brenner geriet in Vermögensverfall, hielt aber weiter am Vertrag fest.

Das Schloß erlitt erhebliche Vandalismusschäden und wurde immer mehr zum Ärgernis.

Brenner konnte bis zum vertraglichen Stichtag, dem 31. Oktober 1995, seine Verpflichtungen zu investieren und Arbeitsplätze zu schaffen, nicht erfüllen. Die THA-Treuhandanstalt / BvS Bundesanstalt für vereinigungsbedingte Sonderaufgaben Berlin führte ein Investorentauschverfahren durch. Hieran beteiligten sich 24 Interessenten mit unterschiedlichen Konzepten. Am 30. März 1996 erhielten Ernst Walloschke und sein Sohn Guido Gabriel nach einer gemeinsamen Entscheidung von BvS und Gemeinde Klink den Zuschlag für ein Hotelprojekt.

Die Familie Walloschke hatte bereits in Groß Plasten (Kreis Müritz) ein Schloss restauriert, als Hotel entwickelt und in Betrieb genommen.


Am 30. September 1997 begannen die Arbeiten für den 1. Bauabschnitt: Restaurierung und Umbau von Schloß Klink.

 

Am 23. Dezember 1997 verstarb Dipl. Ing. Ernst Walloschke im Alter von fast 69 Jahren.

Seine Witwe Marga Walloschke erklärte, daß sie und Ihre Kinder Guido und Claudia das Projekt im Sinne des Verstorbenen fortführen würden.

 

Seit Anfang Juli 1998 erstrahlt das Schloß Klink im neuen Glanz.